EUROPAS GRÖSSTE STUDIE MIT CANNABIS-PATIENTEN IST GESTARTET

In Großbritannien wurde in diesen Tagen das erste Patientenregister für medizinisches Cannabis in Europa ins Leben gerufen.

Auszug DAZ: Großbritanniens führendes unabhängiges wissenschaftliches Gremium für Drogen „Drug Science“ hat ein groß angelegtes Projekt gestartet, um die Beleglage zu medizinischem Cannabis mit umfangreichen Daten aus der praktischen Anwendung zu verbessern. In das Projekt TWENTY21 sollen insgesamt 20.000 Patienten mit verschiedenen Erkrankungen einbezogen werden. Ziel ist es, die europaweit größte Evidenz für die Wirksamkeit von medizinischem Cannabis zu schaffen.

Die Studie richtet sich an Patienten mit folgenden Erkrankungen, bei denen eine alternative Behandlung fehlgeschlagen ist: Chronischer Schmerz, Angststörung, Epilepsie, Multiple Sklerose, Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Suchterkrankungen (als Mittel zur Verminderung von Schädigungen), Tourette-Syndrom.

Es wird betont, dass TWENTY21 keine randomisierte kontrollierte Studie ist, bei der einige Patienten Placebo erhalten würden. Vielmehr werden Real World-Daten gesammelt, um die Wirksamkeit, Sicherheit, die Lebensqualität (QALY) und von Patienten gemeldete Ergebnisse für die Arten von medizinischen Cannabis, die bei den genannten Krankheiten eingesetzt werden, zu dokumentieren.

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