HANFANBAU IM HOHEN NORDEN: IN NEUMÜNSTER ENSTEHT APHRIAS XXL-GEWÄCHSHAUS

Dem Anbau von medizinischem Cannabis in großem Stil in Neumünster (Schleswig-Holstein) steht fast nichts mehr im Wege. Die deutsche Tochter des kanadischen Unternehmens Aphria (ehemals Nuuvera) hat den Zuschlag für einen Teil der ausgeschriebenen Mengen für den deutschen Markt erhalten.

Quelle: Aphria

Auszug noz.de:
Sollten bis zum 17. April keine Einsprüche gegen die Vergabe beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eingehen, kann Aphria Deutschland auf grüne Hanfpflanzen statt auf rote Chilischoten setzen.

Unterdessen wächst zwischen Bundesstraße 205 und Donaubogen in direkter Nachbarschaft des Milchtrocknungswerks das größte Cannabis-Gewächshaus Deutschlands. Wenn der Rohbau fertig ist, umschließen sie eine Fläche von 8000 Quadratmetern.

In Bad Bramstedt baut Aphria Deutschland zudem einen Hochsicherheitsbunker für die Lagerung von fünf Tonnen importierten Cannabis-Blüten und -Ölen. Denn die vom BfArM ausgeschriebenen Mengen reichen nicht aus, um den Bedarf in Deutschland zu decken. Dieser steigt, seit die Verschreibung von Cannabis-Medikamenten im Jahr 2017 erlaubt wurde.

Frei verkaufen dürfen die Cannabis-Anbauer ihre Ernte in Deutschland nicht. Das BfArM beauftragt den Anbau und nimmt die Ernte von den Produzenten zu einem vereinbarten Preis ab. Im Anschluss verkauft das BfArM als Cannabis-Agentur den Medizinalhanf ohne Gewinn an Hersteller von Cannabisarzneimitteln, Großhändler oder Apotheken.

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